Close

Sprache wählen

Close

Meine Auswahl

Aktuell ist keine Uhr ausgewählt

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das bestmögliche Web-Erlebnis zu bieten. Cookies sind kleine Dateien, die in Ihrem Browser gespeichert werden. Fast alle Websites nutzen sie, um Ihr Web-Erlebnis zu personalisieren. Durch die weitere Nutzung unserer Website ohne eine Änderung der Konfiguration stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Bestätigen

Close

Preis


Die angegebenen Preise sind die von Parmigiani Fleurier empfohlenen Verkaufspreise, inklusive eventuell fälliger Mehrwertsteuer.

Parmigiani Fleurier behält sich jederzeit eine Änderung der Preise und der Modellauswahl vor.

WIEDERVERKÄUFER SUCHEN

Close

Lesen Sie unsere News

Eine Inspirationsquelle

Beim Restaurieren kann man die Uhrmacherkunst mehrerer Jahrhunderte betrachten und die technischen Feinheiten verstehen und beherrschen lernen, über die unsere Vorfahren diskutierten. Die Restaurierungsarbeit diente Michel Parmigiani nicht nur zum Erwerb von Kenntnissen, sondern war auch eine reichhaltige Inspirationsquelle für seine gegenwärtigen Kreationen. In der Kollektion von Parmigiani Fleurier finden sich einige illustre Beispiele für Uhren, die von historischen Meisterwerken inspiriert sind und so auf einer uhrmacherischen Tradition fußen, die um viele Jahrhunderte älter ist als sie selbst.

Tonda Hémisphères

Eine Reise-Taschenuhr liefert die Idee für eine GMT-Armbanduhr

Als Inspiration für die Tonda Hémisphères diente eine alte Taschenuhr, die zwei Werke enthielt und somit zwei Zeiten anzeigen konnte. Der Ursprung der Tonda Hémisphères ist eine Taschenuhr aus der Sammlung Maurice-Yves Sandoz. Das schlicht als „die Taschenuhr mit doppelter Zeit" bezeichnete Luxusobjekt wurde wahrscheinlich um 1870 im Schweizer Vallée de Joux gebaut, mehr als 100 Jahre, bevor es in die Hände von Michel Parmigiani gelangt. Der Uhrmacher und Restaurator ist davon beeindruckt, dass jede Zeitzone unabhängig eingestellt werden kann und auf die Minute genau läuft. Da überrascht es nicht, dass die Taschenuhr zwei getrennte Werke enthält. Wäre es möglich, dieselbe Präzision und leichte Ablesbarkeit zu erreichen, wenn man das Ganze auf die Größe einer Armbanduhr reduziert? Die Herausforderung ist beachtlich, aber Wunsch, sie zu meistern, ist größer. Nach 4 Jahren Forschung und Entwicklung präsentiert der Pôle Horloger von Parmigiani Fleurier einen genialen Mechanismus mit einem antreibenden Werk und einem nachlaufenden Modul. Das nachlaufende Modul kann mit dem Antriebswerk synchronisiert werden, wobei das Intervall volle Stunden betragen muss, oder mit einem Intervall aus Stunden und Minuten an dieses gekoppelt werden. Die absolute Ganggenauigkeit jeder Zeitzone wird durch das avantgardistische Werk gewährleistet, und die Tonda Hémisphères, die es umschließt, ist eine der wenigen GMT-Uhren, die zwei verschiedene Zeitzonen auf demselben Zifferblatt mit doppelter Präzision anzeigen können, obwohl sie nur ein Werk besitzen.      

Ovale Pantographe

Der Tanz der Teleskopzeiger

Michel Parmigiani lüftet das Geheimnis der Pantograph-Zeiger einer historischen Taschenuhr und überträgt das faszinierende Spiel ihrer elliptischen Bewegung auf eine Luxusuhr, die Ovale Pantographe. Die ovale Taschenuhr mit den Teleskopzeigern wurde vom Uhrmacher William Anthony in London zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschaffen und gelangte später in die Sammlung Maurice-Yves Sandoz. Als sie Ende der 1990 Jahre im Atelier Parmigiani Fleurier restauriert wurde, machte diese Uhr großen Eindruck, weil die in ihrer Länge veränderlichen Zeiger auf geheimnisvolle Weise der eleganten Ovalform des Gehäuses folgten. Michel Parmigiani beschließt, den poetischen Tanz der Pantograph-Zeiger (die ihren Namen von einem Apparat zum vergrößerten oder verkleinerten Nachzeichnen geometrischer Darstellungen haben) nachzubilden und stellt 2013 die Ovale Pantographe vor. Das Geheimnis der einziehbaren Zeiger liegt im Uhrwerk, wo ein sehr komplexes Nockensystem die Streckung und Verkürzung der Zeiger steuert – letztere bestehen aus gebläutem Titan, einem Material, das sowohl widerstandsfähig als auch leicht ist. Entlang der harmonischen, klaren Ellipse wandern die Pantograph-Zeiger in einem präzisen Tanz, der den Betrachter verzaubert. Sie nähern sich den Indizes so weit wie möglich, als wollten Sie die Zeit während ihres Vorbeistreifens aus der Nähe sehen. Keiner anderen Manufaktur war es bis dahin gelungen, eine solche Komplikation in der winzigen Größenordnung einer Armbanduhr umzusetzen.    

Toric Capitole

Die Darstellung der Zeit als Sektoranzeige: eine faszinierende Komplikation

Die Toric Capitole greift die Komplikation einer Taschenuhr auf, bei welcher die Ziffern im Laufe des Tages ein halbkreisförmiges Fenster durchlaufen. Ein Meisterstück der Kollektion Maurice-Yves Sandoz: die von den Uhrmachern Perrin Frères in Neuchâtel zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschaffene Taschenuhr mit Sektoranzeige der Uhrzeit. Zwei Jahrhunderte später, bei ihrer Restaurierung in den Werkstätten von Parmigiani Fleurier, gibt die Uhr die Geheimnisse und Wunder ihres Mechanismus preis. Im 60 Minuten umfassenden Fenster wird die Zeit durch eine Zahl angezeigt, die den halbkreisförmigen Ausschnitt von links nach rechts durchläuft, bevor sie verschwindet und der folgenden Zahl ihren Platz überlässt. Eine unmittelbare Verbildlichung der Zeit, die vergeht und nicht wiederkehrt. Die Metapher ist schön - und die für ihre Umsetzung notwendigen technischen Leistungen sind immens. Deshalb taten die Restaurierungsabteilung und die Abteilung Haute Horlogerie sich zusammen und bauten gemeinsam das Drehsystem mit Planetenrädern nach, das hinter der Komplikation zur Sektoranzeige der Uhrzeit steckt. Als krönender Abschluss wird diese große Komplikation der Bewegung um eine Minutenrepetition mit Glockenschlagwerk bereichert, das zur vollen Stunde, zur Viertelstunde und zur Minute erklingen kann. Die Zeit vergeht und die Stunde schlägt – die Toric Capitole von 2011 ist ein Wunderwerk der Haute Horlogerie im Luxusbereich.    

Toric Kaléidoscope

Eine Uhrenkomplikation voller hypnotischer Schönheit

Die Toric Kaléidoscope bringt die Kaleidoskop-Komplikation einer alten Taschenuhr an das Handgelenk, die lange vor Michel Parmigiani schon Herzöge und Könige hypnotisiert hatte. Ideenlieferant für die Toric Kaléidoscope war eine Taschenuhr, die Ende des 18. Jahrhunderts gebaut wurde und der Kollektion Maurice-Yves Sandoz angehörte. Bei der Betätigung der Minutenrepetition beginnen zwei Drehteile im Zentrum des Zifferblatts, sich gegenläufig zu bewegen. Ihre Drehungen erzeugen einen kaleidoskopischen Effekt, der den Blick fesselt und den Betrachter in seinen Bann zieht. Ebendiese Betrachter waren die Restauratoren im Atelier Parmigiani Fleurier, die den Zeitmesser wieder in den Originalzustand versetzten. Der Zauber wirkte: Michel Parmigiani und sein Team beschließen, diese Komplikation in einer Luxus-Armbanduhr nachzubauen, der Toric Kaléidoscope. Das von Hand guillochierte, goldene Zifferblatt birgt in seinem Zentrum eine von Hand durchbrochene und anglierte Rosette aus Roségold. Durch diese Öffnungen gibt sie den Blick auf eine darunter liegende Scheibe aus Perlmutt-Intarsien frei. Sobald die Minutenrepetition ausgelöst wird, erzeugen die gegenläufigen Rundungen der Rosette und der darunterliegenden Perlmuttscheibe ihre hypnotisierende Wirkung, während die Stunden, Viertelstunden und Minuten in perfekter Glockenspiel-Akustik erklingen. Das Kaleidoskop steht für die Versöhnung zwischen Beständigkeit und Veränderung und zeigt, wie man aus etwas Bestehendem etwas Neues – und Überraschendes – schaffen kann. Die Toric Kaléidoscope ist eine spektakuläre Überraschung der Haute Horlogerie.